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Kantonsschule Kollegium Schwyz
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Studienaufbau Drucken E-Mail

Unterrichtskonzept 
Neben der Vermittlung einer guten Allgemeinbildung bereitet die Handelsmittelschule (HMS) ihre Absolventen auf eine qualifizierte kaufmännische Tätigkeit vor (Handel, Industrie, Verwaltung, Bank- und Treuhandwesen, Versicherung, Fremdenverkehr usw.). Voraussetzung ist eine dreijährige schulische Ausbildung, welche mit dem eidgenössisch anerkannten Handelsdiplom abschliesst. Während eine Lehre das gleiche Ziel parallel zur praktischen Berufsausbildung anstrebt, vermittelt die Handelsmittelschule ihren Lernenden neben dem berufsbezogenen Unterricht (Handelsfächer, Korrespondenz, Informatik) mehr Allgemeinbildung (Sprachen, Geografie, Naturwissenschaften).

Um den prüfungsfreien Zugang zu den weiterführenden kaufmännischen Ausbildungsgängen (z.B. Fachhochschulen, vor allem Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschulen - HWV) zu gewährleisten, führt die Handelsmittelschule mit einer insgesamt vierjährigen Ausbildung auch zur Berufsmatura. Nach dem dreijährigen Schulblock erfolgt eine einjährige praktische Tätigkeit.

Mit der Berufsmaturität soll eine gute Alternative zur gymnasialen Matura angeboten werden. Sekundarschülern, die kein Hochschulstudium anstreben, wird ein attraktiver Weg eröffnet, welcher neben der zielgerichteten Berufsbildung die Allgemeinbildung nicht vernachlässigt.

Die Ausbildung beginnt im Anschluss an die 2. oder 3. Klasse der Sekundarschule mit einer dreijährigen Ausbildung und schliesst mit dem Diplom ab. Für die Berufsmatura erfolgt anschliessend ein Jahr praktische Tätigkeit in einer Unternehmung.
Neben den in der Stundentafel aufgeführten Fächern wird mit Betriebserkundungen frühzeitig der Kontakt zur regionalen Wirtschaft gesucht.
Die beiden Sprachaufenthalte sollen die Sprachkompetenz verbessern. Während die Schüler im französischen Sprachraum einer praktischen Tätigkeit nachgehen sollen, besuchen sie im englischen Sprachraum einen Intensivkurs an einer anerkannten Schule.
Die Kosten für den Aufenthalt im französischen Sprachraum werden durch die Tätigkeit während dieser Zeit abgedeckt. Die Schulkosten für den Intensivkurs Englisch (ca. Fr. 5'000.-) müssen von den Eltern vorfinanziert werden, der Schüler hat diesen Betrag mit seinem Verdienst während des Praktikumsjahres zurückzuzahlen.
Schulunterricht, Betriebserkundungen Sprachaufenthalte und praktische Berufstätigkeit sind integrierende Bestandteile der Ausbildung